willibald

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 Music 

 
 

 Band 

«Le roi est mort» und das soll er auch bleiben. Die Krone bleibt gefressen. In ihrem Debütalbum kämpfen sich willibald durch das Chaos bröckelnder Fassaden und zerfallender Strukturen und zeigen, wie starker, intelligenter und kritischer Noise-Rock heute klingt. Mit Kontrasten, mit Fragezeichen und mit hoher Intensität. Der Sound erinnert zuweilen an die treibende Kraft von Savages, in den stilleren Momenten an PJ Harvey und an Sonic Youth in all ihrer Dissonanz.

willibald sieht, beobachtet, hinterfragt. Stets wird das Glück gesucht - gefunden werden Inszenierungen davon, erzählt in romantischen Beziehungen, Ferienparadiesen und Werbeanzeigen. Im Zentrum steht die Frage: "Wo stehen wir, gefangen zwischen Lohnarbeit, Weltschmerz und Konsumempfehlungen?" Dieser Ungewissheit stellen sich willibald in ihrem Erstlingsalbum gleich von Beginn weg mit einem Aufstand verstörender Rückkopplungs-Salven entgegen. Der Opener «Andromeda» kämpft gegen gesellschaftliche Erwartungen an, der verletzliche, einnehmende Gesang sucht nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. In «I Told You I'm Not Suited for This» bäumt sich eine gequälte Seele auf und erzählt von Problemen, die schon alle längst gelöst sind. Jedoch reisst die verzweifelte Behauptung «I'm over it now» in ihrem wiederkehrenden Wahnsinn alles auseinander. Das klaffende Loch der Alkoholabhängigkeit verschlingt jegliche Hoffnung. In «Will We Have Rainbows Day After Day?» versuchen Animateur*innen und Kellner*innen die goldenen Jahre eines zerfallenden 70er-Jahre-Familienhotels aufrecht zu erhalten, während eine Beziehung auseinanderbricht. Popkulturelle Assoziationen werden aufbäumendem Noise entgegengestellt, bis die einsame Stimme im Lärm komplett erstickt.
«Le roi est mort» entstand im oh, homesick. studio in Nidau mit Stefan Allemann (The Souls, Veronica Fusaro) als Sound Engineer und Produzent. Daniel Wyttenbach (Death By Chocolate) begleitet willibald mit seinem Label «oh, homesick. records», das die LP am 13.3.2020 veröffentlichen  wird.

willibald – ein Name der klingt, wie ein alter, weisser Mann mit scheppernder Holzgitarre. Die Geschichte der Band beginnt aber erst 2015 in der WG-Küche von Sängerin und Gitarristin Deborah Spiller, wo sie ein erstes Konzert als willibald spielt. Charles Grögli (Bass und Gesang) hört zu und fragt an, gemeinsam zu musizieren. Drei Wochen später tritt willibald zum ersten Mal als Duo auf.
Es vergeht ein kreatives Jahr, bis willibald beginnt, eine*n Schlagzeuger*in zu suchen. Grossmäulige Musiker ohne Schlagzeugerfahrung schmuggeln sich in den Proberaum, Menschen ohne Rhythmusgefühl suchen den Takt. Bei Jamsessions im Frauenraum der Reitschule wird schliesslich Christine Wyder gefunden, eine Kraft, die als erdbebensicheres Metronom durch die willibald’schen Klanglandschaften führt. Die erste EP wird 2017 mit 150 Menschen in der Spinnerei getauft. Unter diesen befindet sich auch Naemi Zurbrügg. Bald darauf steht sie mit Gitarre, Cellobogen und der Aufgabe, flächige Sounds zu kreieren, im Proberaum. Ab da wütet willibald mit Effekten, Melodien und Noise. Ein unaufhaltbarer Malstrom. Seither lärmt willibald unter anderem im Bad Bonn, Fri-Son, der Roten Fabrik oder im Ebullition, heizt als Support für internationale Grössen wie Screaming Females und Raketkanon ein, und reist für ein Konzert sogar bis nach Minsk. Das neue Album wird am 2. April im ISC Club in Bern getauft.

 
 

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